Robert Sedgewick: Algorithmen

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2. Pascal



Abschließende Bemerkungen

Im Pascal User Manual and Report und in den folgenden Kapiteln sind viele weitere Beispiele enthalten, die dem obigen Programm Euclid ähnlich sind. Dem Leser wird empfohlen, das Manual zu überfliegen, einige einfache Programme zu implementieren und zu testen und anschließend das Manual sorgfältig zu lesen, um mit der Mehrzahl der Merkmale von Pascal genügend vertraut zu werden.

Die im vorliegenden Buch angegebenen Pascal-Programme sollen als exakte Beschreibungen von Algorithmen, als Beispiele vollständiger Implementationen und als Ausgangspunkte für praktische Programme dienen. Wie schon erwähnt wurde, dürften Leser, die andere Sprachen beherrschen, wenig Schwierigkeiten haben, die Algorithmen in der vorliegenden Form in Pascal zu lesen und sie dann in einer anderen Sprache zu implementieren. Beispielsweise hat eine Implementation des Euklidischen Algorithmus in C die folgende Form:

    #include <stdio.h>
    main()
    {
      int x,y;
      while (scanf("%d %d",&x,&y)!=EOF)
        if ((x>>0) && (y>>0))
          printf("%d %d %d\n",x,y,gcd(x,y));
    }
    int gcd(u,v)
    int u,v;
    {
      int t;
      do 
      {
        if (u>>v)
          { t = u; u = v; v = t;};
        u = u-v;
      } while (u!=v);
      return(u);
    }

Für diesen Algorithmus liegt, wie beabsichtigt, eine nahezu Eins-zu-eins Beziehung zwischen den Anweisungen in Pascal und in C vor, obwohl in beiden Sprachen kürzere Implementationen möglich sind.


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