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Flash - was ist das? >> 1. Geschichte

1. Die Geschichte von Flash

1985 Die Firma MacroMind wird gegründet und bringt das Autorenwerkzeug VideoWorks (den Vorgänger des heutigen Director) heraus.
1992 Die beiden Softwarefirmen MacroMind und Authorware fusionieren zu Macromedia mit Sitz in San Francisco.
1995 Macromedia übernimmt Aldus, den Hersteller des Programms Freehand.
Die Firma FutureWave veröffentlicht das vektorbasierte Illustrations-Programm SmartSketch und ein entsprechendes Plugin, um das Format namens Splash (SPL) im Browser darzustellen. Der Player selbst trägt den Namen FutureSplash.
1996 Auf der Grundlage von SmartSketch entwickelt FutureWave das Programm FutureSplash-Animator.
Macromedia übernimmt noch im selben Jahr die Firma und das Programm und der Player werden unter dem Namen Flash und Shockwave Flash Player weiterentwickelt.
1997 Flash Version 1 wird von Macromedia veröffentlicht. Die Einbindung von Audio- und Rastergrafikformaten wird integriert.
Noch im selben Jahr erscheint die 2. Version und ein erweiterter Shockwave Flash Player, da beide Programme wesentlich optimiert und die Aktionsmöglichkeiten der Entwickler ausgebaut wurden.
1998 Version 3 wird mit einem erweiterten Befehlssatz veröffentlicht. Die Interaktionsmöglichkeiten wurden gegenüber den Versionen 1 und 2 stark erweitert. Durch einen in Flash integrierten Player wird das Testen von Flash-Projekten während der Entwicklungsphase wesentlich erleichtert.
1998 In die neue Version 4 wird erstmals die Scriptsprache (Actionscript) integriert, mit der es jetzt möglich ist erste Kontrollstrukturen wie bedingte Anweisungen und Schleifen in Flash-Projekte einzubauen, um so computerbasierte Trainings-, POI- oder Spiele-Projekte zu realisieren.
2000 Macromedia veröffentlicht die Version 5, in der hauptsächlich ActionScript stark verbessert und an den ECMAScript-Standard angepasst wurde. Dadurch wird Entwicklern, die früher mit anderen Programmiersprachen gearbeitet haben, der Einstieg in ActionScript erleichtert. Neue Funktionen wie die XML-Integrationsmöglichkeit und zusätzliche Hilfsmittel wie ein Debugger erleichtern die Arbeit mit Flash.
2002 Version 6 erscheint unter dem Namen „Flash MX“ und enthält nun eine umfangreiche Funktionsbibliothek und eine komplett neue Zeichnen-API, welche die Erstellung dynamischer Formen erlaubt.
2003 Durch die Veröffentlichung von Flash MX 2004 und damit auch ActionScript 2.0 wird die integrierte Programmiersprache in zwei Versionen unterteilt. In Version 1.0 (objektbasiert) und 2.0 (objektorientiert). Durch eine Integration von Flash-JavaScript lässt sich nun auch die Flash-API komfortabler erweitern und an die benötigten Bedürfnisse anpassen.
2005 Die Firma Adobe übernimmt Macromedia für 3,4 Milliarden US-Dollar. Im August wird Flash 8 mit dem dazugehörigen termPlayer vorgestellt. Zu den Neuerungen zählen die Möglichkeit Rastergrafiken (bitmaps) zu erzeugen oder zu verändern, die Verwendung von Filtern wie Gaußscher Weichzeichner oder Schlagschatten, sowie eine verbesserte Oberfläche.
2006 Der neue Adobe Flash Player 9 wird freigegeben. Das neue ActionScript 3.0 enthält E4X und damit eine Unterstützung für XML.
2007 Seit 5. Mai 2007 ist die nächste Programmversion erhältlich, die den Namen Adobe Flash CS3 trägt und erstmals in die Adobe Creative Suite integriert wurde. Nun ist es möglich, Importe aus Adobe Photoshop und Adobe Illustrator nach Flash zu laden und zu verwenden.
2008 Adobe legt die Spezifikation seiner Flash-Technologie offen und hebt die Einschränkungen durch Lizenzen auf. Daraufhin ist es möglich, dass auch Suchmaschinen Flash-Dateien komplett durchsuchen können. Des Weiteren soll ein neu gegründetes OpenSource-Projekt aus annähend 20 namhaften Herstellern wie Intel und Nokia helfen, Flash auch als Standard für die Auslieferung multimedialer Inhalte auf mobilen Endgeräten zu etablieren.

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